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Die Bacher Lay

Vom Steinbruch zum Naturreservat

Die Bacher Lay, früher ein Steinbruch für Westerwälder Basalt, ist heute ein etwa 45 ha großes Naturschutzgebiet zwischen Bad Marienberg und Nisterau. Durch die Bacher Lay fließt die Schwarze Nister. Der Name Bacher Lay stammt von dem früher eigenständigen Dorf Bach. Lay bedeutet Steinbruch. Das Basaltvorkommen erstreckt sich zwischen Bad Marienberg und dem Stadtteil Eichenstruth und den Orten Stockhausen, Pfuhl und Bach (heute Nisterau).

Durch den maschinellen Abbau entstand hier eine fast senkrechte Basaltsteinwand, die in strengen Wintern durch das Tropfwasser zu einer imposanten Eiswand wird.

1996 wurde die Bacher Lay zu einem Naturschutzgebiet erklärt. An den stehenden und fließenden Gewässern mit flachen und steilen Uferbe­reichen bildeten sich Trockenrasen, Hochstaudenfluren, ein Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten.

Wer mit offenen Augen durch die Bacher Lay wandert, begegnet einer Vielzahl von Vogelarten, Amphibien, Reptilien und Orchideen. Sehenswert ist auch das nahegelegene "Pfaffenmal", ein stolzer,
18 Meter hoher Säulenbasaltkegel in Meilerstellung. Seinen Namen hat das Naturdenkmal übrigens nicht von Pfarrern oder Priestern, sondern von kleinen Männchen mit grauen Mänteln und spitzen Hüten - den Berggeistern. Sie horteten die in der Bacher Lay abgebauten Gold- und Silberschätze in einer Höhle unterhalb des mächtigen Basaltblocks. So entstand der Name "Pfaffenmal".

Bis zur sehenswerten Bacher Lay sind es von der Stadtmitte Bad Marienberg zu Fuß nur 4 km.

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