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Rundwanderweg: Die Feuerschleife

Glühende Lava quoll aus dem Erdinneren. Das war einmal. Geblieben und prägend für die Region um Bad Marienberg ist der Basalt. Die Feuerschleife ist eine Rundwanderung
(17,5 km), die von beredten Zeugnissen der glühenden Westerwälder Vergangenheit gespickt ist und sich als abwechslungsreiche Schleife in schönster Westerwaldlandschaft präsentiert . Der Basaltpark am Start, die Basaltfelsentumulte von Kleinem und Großen Wolfstein, der Basaltaufschluss vom Scharfenstein, die Basaltbrocken im Tal der Nister, das wunderschöne Basaltfelsental der Schwarzen Nister unterhalb von Bad Marienberg und die mit vielen Zeugnissen des Basaltabbaus gespickte Passage durch Bad Marienberg lassen die heiße Geschichte der Region präsent werden. Das steinreiche Erbe, die Mischung aus Wald-, Wiesen- und Flusspassagen, der abschließende Gang durch die Stadt – schön!

Die Planung

Tourplanung: Tagestourenrucksack, unbedingt ein Fernglas mitnehmen, im Sommer an Sonnenschutz denken, ausreichend Flüssigkeit und notfalls eine Stärkung für unterwegs. Für die Passagen um den Großen Wolfstein oder durch das Tal der Schwarzen Nister könnten Teleskopwanderstöcke hilfreich sein.

Die Tour

Start (S) am kostenlosen Parkplatz des beliebten Erlebnisbades MarienBad (Tipp: Day-Spa, Schwimmbad und Sauna-Dorf könnten die gelungene Wandertour beschließen),
gegenüber vom Basaltpark (1). Die Straße queren (Unnau-Bad Marienberg) und in den Basaltpfad einsteigen. Am Basaltsee dem Westerwald-Steig links bergauf folgen. Rasch gewinnt der Weg an Höhe. Vom Hedwigsturm (2), am Wildpark und Wildpark-Hotel gelegen, gibt es glänzende Aussichten auf die Westerwälder Höhen und Bad Marienberg. Dann taucht man in den Wald ein und erreicht nacheinander die Basalttumulte vom Kleinen und Großen Wolfstein (3) und (4). Sagenorte waren sie schon immer, lesen Sie selbst. Der Westerwald-Steig turnt durch die bemoosten Basaltbrocken zu einem Forstweg. Vorbei an einer Schutzhütte und einer großen Waldwiese, bis der Steig links ab auf einen schmalen Pfad führt. An der kommenden Kreuzung den Steig verlassen und linker Hand dem Zubringerweg bis zu einer Wegekreuzung mit schöner Sitzbank (5) folgen. Nun links ab, am Asphaltweg rechts ab und bei nächster Gelegenheit links auf Feldweg leicht bergan. Vorbei an einem Hof, dann auf Asphaltweg, den E 1 kreuzen und in Sichtweite des Friedhofes von Unnau immer geradeaus bis zu einem Asphaltweg. Links und erste Gelegenheit rechts ab bis zur L293 (6). In wenigen Metern zweigt gegenüber ein Waldweg unterhalb vom Katzenberg links ab. Ihm bis zur Querung der K56 (7) folgen und nun mit der Markierung U 2 bis zur Kreuzung mit dem örtlichen Rundwanderweg Ni 1, auf den man in Sichtweite des Friedhofes von Hardt stößt. Man folgt ihm im rechten Winkel bergab, erreicht in Höhe eines Fischteiches die Waldstraße und wandert talwärts bis zu einer großen Kreuzung (8). Ab hier wieder nach links der bekannten Markierung des Westerwald-Steig-Zubringerweges folgen, der am Bahnhof in Nistertal-Erbach beginnt. Rasch ist das Nistertal erreicht und dort auch guter alter Bekannte: der Westerwald-Steig. Bitte nach links wenden. Unter einem Viadukt hindurch gewinnt der Steig rasch an Höhe. Die folgende Waldpassage geht später in eine Wiesenpassage über. Hier ist der Westerwald-Steig asphaltiert und die Markierung wurde auf die Asphaltdecke aufgemalt. Vor Langenbach die K56 queren, auf eigenem Pfad links der Straße in den Ort laufen, auf den Bürgersteig wechseln und auf ruhigen Sträßchen den Ortsteil von Bad Marienberg queren. Die folgende Passage durch das beeindruckend wilde Tal der Schwarzen Nister (9) ist ein Höhepunkt der Tour. Zwischen hochstämmigen Altbuchen blinkt der muntere Fluss. Das Wasser rauscht über die grauen Basaltbrocken. Aus dem Tal heraus leitet der Westerwald-Steig erst zum Barfußpfad im kleinen Park (10), dann zur Tourist-Information im schmucken, mit Schiefer verkleideten Fachwerkhaus und dann durch die Einkaufsstraße von Bad Marienberg mit vielen Einkehrmöglichkeiten in den Straßencafés. Kurz steigt der Steig wieder bergan, leitet zum Waldrand und durch Wiesen zum Informationszentrum (geöffnet von Mai bis Oktober, Mi, Sa + So 10-12 Uhr, 14-16 Uhr) am Bad Marienberger Basaltpark. Hier schließt sich der Kreis. Wir steigen linker Hand bergan und erreichen die Landstraße und nach Querung den Parkplatz
am MarienBad.
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