Marienberg
im Erzgebirge
Der Ursprung der Städtefreundschaft zwischen Marienberg im Erzgebirge und Bad Marienberg im Westerwald lag im kirchlichen Bereich. Bereits seit 1986 fanden zwischen den Christlichen Vereinen junger Menschen (CVJM) gegenseitige Besuchsfahrten und gemeinsame Freizeiten statt. Mit der Grenzöffnung im Herbst 1989 folgten offizielle Anträge der SPD-Fraktion und der Jungen Union zur Kontaktaufnahme.
Nach zahlreichen Besuchen und Gegen-
besuchen wurde am 21.06.1996 beim 475-jährigen Stadtfest von Marienberg im Erzgebirge mit dem Austausch von Urkunden die Städtefreundschaft offiziell besiegelt.
Doch blieb es nicht bei Besuchen und Gegenbesuchen von offiziellen Delegationen, sondern zwischen den Bürgern der Verbandsgemeinde und Stadt Bad Marienberg und den Namensvettern aus Sachsen gab es schon seit 1990 auf breiter Basis zahlreiche Kontakte, auf Vereins- und Geschäftsebene.
So haben Firmen aus VG und Stadt Bad Marienberg bei Existenzgründern in Marienberg gute Aufbauarbeit geleistet, aus denen inzwischen gute Freundschaften geworden sind.
Ebenso leisteten die Verbandsgemeinde-
verwaltung Bad Marienberg in den Bereichen Haushalt, Erschließung, Wasser und Kanal sowie die Stadt- und Kurverwaltung im Bereich des Gästeservice und Fremdenverkehrs für die Mitarbeiter der Verwaltung aus Marienberg (Erzgebirge) eine gute Aufbauarbeit.
Auf Vereinsebene waren die Freiwillige Feuerwehr Bad Marienberg, die Carnevalisten des MCV Bad Marienberg und das DRK Bad Marienberg die Ersten, die Kontakte zu Partnern in den neuen Ländern aufnahmen. Es folgten Jugendclubs, Handball, Badminton, Fußball und andere Sportarten, die Kontakte zu gleich gelagerten Vereinen suchten und intensiv pflegen.
Viele Besuche und Gegenbesuche gibt es auf dem kulturellen Bereich. Bei Stadtfesten und dem Weihnachtsmarkt in der Erzgebirgsstadt sind Gruppen aus der VG Bad Marienberg stets gern gesehene Gäste. Umgekehrt fanden die erzgebirgischen Heimatabende (Hutzenabend) in Bad Marienberg viel Interesse wie auch die Präsenz der Erzgebirgler bei der langen Theke mit Holzschnitzern und Klöpplerinnen.
Seit nunmehr als 8 Jahren befinden sich zwischen der Bürgerschaft der beiden Namensvettern auf breiter Basis intensive Kontakte und Freundschaften.