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Von Marienberg zu Bad Marienberg

Die eigentliche Entwicklung Marienbergs zu einem größeren Ort begann erst im 18. Jahrhundert. Damals wuchsen zunächst das ringförmig um die Pfarrkirche angelegte Obermarienberg und das erstmals 1506 genannte und im Tal gelegene Untermarienberg zusammen. Den eigentlichen Wachstumsanstoß erhielt der Ort aber 1782 durch die Einrichtung eines nassauischen Amtes. Wenig später, als Napoleon Bonaparte fast ganz Europa beherrschte und das von ihm geschaffene Großherzogtum Berg dem französischen Mutterland einverleibte, wurde Marienberg „französisch“ und beherbergte von 1808 bis 1813 eine Mairie. Nachdem das Herzogtum Nassau konstituiert hatte, erfüllte Marienberg wieder, und zwar bis 1886, die Aufgaben eines Amtssitzes. Die Annektion des Herzogtums durch Preußen 1855 wertete Marienberg 1867 zusätzlich zum Sitz der Kreisverwaltung des neu geschaffenen Oberwesterwaldkreises auf. Es verlor 1932 diesen Sitz, als die preußische Landesregierung aus Sparsamkeitsgründen den Oberwesterwaldkreis und den Kreis Westerburg mit Sitz in Westerburg vereinigte.

Für Marienberg bedeutete diese Verwaltungsänderung keinen Stillstand. Schon 1936 erhielt es die staatliche Anerkennung als Höhenluftkurort und am 1. April 1939 erfolgte die Verleihung der Stadtrechte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verstärkte man die Bemühungen, als Badeort Anerkennung zu finden. Das hatte Erfolg. Am 1. Januar 1961 erhielt die junge Stadt das Prädikat „Kneipp-Kurort“. Der 10. August 1967 krönte alle Anstrengungen mit der Erlaubnis zur Namensänderung in „Bad Marienberg“.

Von kulturellen Einrichtungen Bad Marienbergs seien sein Schulwesen und das Europahaus gewürdigt. Eine Schule gibt es in Marienberg seit 1589. Sie diente als Kirchspielschule dem damaligen Bildungsbedürfnis für mehr als zwanzig Orte. Peter Richelius aus Diez führt die lange Reihe der bis zur Gegenwart in Marienberg tätigen Lehrer an. Es gab naturgemäß zahlreiche Veränderungen auf dem Gebiet des Schulwesens. 1924 gliederte man der damaligen Volksschule sogenannte gehobene Klassen an mit der Absicht, sie zu einer selbstständigen Mittelschule auszubauen. Die Schulreform, die neben der vorerwähnten Verwaltungsreform einherging, brachte für Bad Marienberg zusätzlich zu der vorhandenen Realschule, der Grundschule und der Sonderschule die für die gesamte Verbandsgemeinde zuständige Hauptschule.
Heute verfügt das Schulzentrum in Bad Marienberg über eine Grundschule, eine Realschule Plus, ein Gymnasium und eine Förderschule L.

Bild zum Vergrößern anklicken - Der Kirchberg von Bad Marienberg

Der Kirchberg von Bad Marienberg

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